Usedom JACOB CEMENT CUP 2015

Nach drei spannenden Begegnungen über jeweils 40 Spielminuten konnten die Spieler vom Dessau-Roßlauer HV den Siegerpreis des Jacob-Cement-Cups aus den Händen von Edward Schakau, Filialleiter Greifswald, in Empfang nehmen. Die teilnehmenden drei Mannschaften, allesamt ab August in der 3. Bundesliga / Nord spielend, bestritten das Turnier aus dem vollen Trainingsprogramm heraus, bei dem die Athletik bisher den Vorrang hatte.

Im Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber HSV Insel Usedom und dem DHK Flensborg liefen die Usedomer zumeist einem Rückstand hinterher. Nach dem Halbzeitergebnis von 11:14, kam das Team nur einmal bis auf 15:16 heran. Mehrere erfolgversprechende Abschlüsse von Pristas waren zu hoch angesetzt, das Abwehrverhalten des noch nicht eingespielten Teams funktionierte nicht. „Wir haben alle Spieler eingesetzt, dazu auch den B- Jugendspieler Patrick Schmidt, da war noch keine Harmonie zu erwarten, wirkten die Spieler noch relativ fest“, so Co-Trainer Jens Erdmann. So stand am Ende eine 17:22 Niederlage auf dem Spielprotokoll.

Anschließend gab es zwischen dem Dessau-Roßlauer HV und Flensborg ein 22:16. Dabei hatte es bei Halbzeit noch 11:11 gestanden. „Mit der ersten Halbzeit war ich gar nicht zufrieden, da hat uns das nötige Tempo gefehlt. Auf alle Fälle bietet das Turnier eine tolle Möglichkeit nach der kräftezehrenden Trainingsarbeit in Zinnowitz, Spielpraxis zu bekommen“, so Trainer Uwe Jungandreas. Vom Team Dessau/Roßlau. Vor dem letzten Spiel gegen den Gastgeber verordnete er seinen Jungs aus Sachsen/Anhalt mehr Angriffspower. Dabei ist die Mannschaft mit fünf Neuzugängen recht gut aufgestellt, jede Position nahezu doppelt besetzt.

Aber auch die Gastgeber, von gut 150 Zuschauern unterstützt, wollten im zweiten Spiel gegen Dessau/Roßlauer SV noch eine Leistungssteigerung erzielen. „Wir haben schon noch Steigerungsbedarf“, so Patrick Glende vor Spielbeginn. Die erste Halbzeit war dabei der beste Auftritt der Jungs von Trainer Pjotr Frelek. Nun fast in stärkster Besetzung spielend wurde zunächst eine 4:2 Führung erzielt, gefiel Neuzugang Wojciech Zydron mit schönen Aktionen auf der linken Seite, konnte als bester Torschütze alle Strafwürfe mittels Heber und platzierter Würfe im gegnerischen Kasten unterbringen. Erst nach dem 5:5 Halbzeitstand enteilten die Gäste im zweiten Abschnitt und konnten am Ende einen 16:13 Erfolg feiern. So mussten die Gastgeber nach zwei Niederlagen mit Platz drei zufrieden sein.

Auch der Spielertrainer der Flensborger, Mathias Hinrichsen war mit der ersten Standortbestimmung recht zufrieden, gab es bei der ersten echten Balleinheit aber doch einige angeschlagene Spieler zu registrieren. Zum besten Torwart wurde Phil Döhler vom Team Dessau/Roßlau, zum besten Spieler Sjören Tolle von DHK Flensborg gewählt.

Für den HSV spielten: Petersen, Lugosz – Müller (1), Frelek, Fink (3), Leow (3), Schmidt Philipp, Schmidt Patrick, Wicht (2), Glende (3), Pristas, Kisinki (2), Wolski (4), Zydron (12).

Veröffentlicht am 19.07.2015