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Die Geschichte von JACOB CEMENT BAUSTOFFE

Wer war eigentlich Jacob Sönnichsen?

Marketing - Depeschenadresse: JACOB CEMENT

Es ist alles ganz einfach: Jacob Sönnichsen war einer der Geschäftsführer und Vorstand der Vereinigten Ziegeleien von Flensburg und dem Sundewitt. Er übernahm im Jahr 1902 den bereits 1872 gegründeten Baustoffhandel Andreas Bjerring, Norderhofenden 14. Jacob Sönnichsen verlegte den Geschäftssitz nach Norderhofenden 16, kaufte 1938 das Nachbargrundstück dazu und es entstand die "1. Flensburger Fliesenausstellung", die bis 1964 immer wieder modernisiert wurde.

Die schlechte Wirtschaftslage nach dem ersten Weltkrieg und der Verlust des gesamten Absatzmarktes in Nordschleswig nach der Volksabstimmung von 1920 brachte die Firma in ernste Schwierigkeiten. Nach dem Tod von Jacob Sönnichsen übernahm der bisherige Prokurist Behrend Möller das Unternehmen. Auch er hatte keine Nachkommen, so dass nach seinem Tod 1945 sein Prokurist Hans Jepsen den Betrieb übernahm.

Jepsen war bereits 1922 als Lehrling in das Unternehmen eingetreten und hatte in den 30er Jahren zusammen mit Behrend Möller den Grundstein für die heutige Bedeutung des Betriebes gelegt. Über gute Kundenkontakte, die überwiegend in Gastwirtschaften auf dem Lande sowie in der Flensburger Fördebrücke, genannt "Filiale", gepflegt wurden, entwickelte sich die Firma zu einem der Marktführer im Flensburger Raum. Auf dem Lagerplatz am Strandweg, dem heutigen Gelände der Stadtwerke, betrieb die Firma einen Kalkbrennofen, in dem Faxöer Stück-Kalk, der per Schiff nach Flensburg kam, gebrannt wurde. Anschließend lieferte man den gebrannten Kalk an die Baustellen, wo er "gelöscht" und eingesumpft wurde. Das war der Grundstoff für die Mörtelherstellung. Außerdem betrieb man mit drei anderen Firmen zusammen die "Nordischen Kalk- und Mörtelwerke". Die Gesellschafter Brook und Co., Sonderburg, Christensen, Hadersleben, Cimbria, Apenrade und Jacob Sönnichsen, Flensburg, vertrieben den Mörtel jeweils in ihren Einzugsgebieten.

Die Fliesenausstellung in den 50er Jahren.

In den Jahren 1953 bis 1960 existierte die Firma "Arge Silozement Nord", dessen Gesellschafter die Firmen Schröder, Heide, Söhrn, Schleswig, GW Müller, Flensburg, sowie Jacob Sönnichsen waren. Die Arge versorgte mit zwei Silozügen und 15 Baustellensilos die meisten Großbaustellen in Schleswig-Holstein. Der Bau der Nordstraße von Flensburg nach Kappeln war damals einer der größten Aufträge. Eine weitere Beteiligung bestand zusammen mit Hans Vith an der Firma Chr. Schwennsen, einer der ältesten Baustoffhandlungen in Flensburg. Nach dem Tod von Hans Vith gingen alle Anteile auf Jacob Sönnichsen über. Nach dem Auslaufen der Pachtverträge in der Neustadt wurde die Firma Chr. Schwennsen nach Harrislee verlegt und ging 1979 in der Firma Jacob Sönnichsen auf. 1959 trat Boy Meesenburg als Einzelprokurist in die Firma ein.

1964 wurde eine eigene Einkaufskooperation, die Baustoff-Union-Nord, zusammen mit den Firmen Söhrn in Schleswig, Zerssen in Rendsburg und Schröder in Heide gegründet. Später kamen noch die Firmen Lüders und Hinz in Lübeck (spätere BHU) und die Firma Möller und Förster aus Hamburg dazu. Nach über 25 Jahren erfolgreicher Arbeit wurde die Kooperation 1990 aufgelöst und die Firma Jacob Sönnichsen wurde 1992 Gesellschafter der Interpares, der heutigen Eurobaustoff Handelsgesellschaft mbH & Co. KG. Der Firmensitz wurde 1964 von Norderhofenden 18 zum heutigen Sitz "Am Industriehafen" verlegt. Dorthin war schon 1961 das Lager vom Strandweg übergesiedelt. In drei weiteren Bauabschnitten, letztmalig 2007, wurde hier der Firmensitz ausgebaut.

1988 tratt Boy Meesenburg jun. als Kommanditist in das Unternehmen ein und wurde 1992 persönlich haftender Gesellschafter. Nach der Wiedervereinigung entstand 1990 in Kemnitz bei Greifswald die erste Niederlassung in Mecklenburg-Vorpommern. Es folgten bald Neubrandenburg, Kölpinsee/Usedom und Neustrelitz. Der Standort Kemnitz wurde 1996 nach Greifswald verlegt, wo erstmalig auf eigenem Grund neu gebaut wurde. Kurz darauf zogen auch die Mitarbeiter in Neustrelitz, Kölpinsee und Neubrandenburg in Neubauten auf eigenem Gelände um. Als letzter Standort kam Pasewalk im Jahr 2007 zur JC-Familie dazu.

Der konsequente Ausbau der Marke Jacob Cement Baustoffe wurde ab 1992 betrieben. Es folgten 1996 die Markenlinien CARRO Fliesenmarkt mit heute fünf Standorten und im Jahr 2001 mit dem Kauf der Baustoff Handels Union die Markenlinie BHU BAUSTOFFE mit fünf Standorten in Lübeck, Ribnitz-Damgarten, Born, Neuruppin und Schwerin. Die Marke BHU BAUSTOFFE wird jedoch zu Gunsten der Marke JACOB CEMENT BAUSTOFFE aufgegeben. Ebenfalls im Jahre 2001 fand die Umwandlung des Unternehmens in die Rechtsform einer Aktiengesellschaft statt. Einziger Aktionär ist Boy Meesenburg, der damit das Unternehmen in der Tradition eines mittelständischen Familienunternehmens führt. Der Vorstand der AG wird gebildet von Boy Meesenburg, Sven Neumann, Sven Reichelt und Frank Kepp. Der Aufsichtsrat wird gebildet von Martin Meesenburg (Vorsitz), Gerd Pontius und Norbert Erichsen.

Es ist alles ganz einfach: Jacob Sönnichsen war einer der Geschäftsführer und Vorstand der Vereinigten Ziegeleien von Flensburg und dem Sundewitt. Er übernahm im Jahr 1902 den bereits 1872 gegründeten Baustoffhandel Andreas Bjerring, Norderhofenden 14. Jacob Sönnichsen verlegte den Geschäftssitz nach Norderhofenden 16, kaufte 1938 das Nachbargrundstück dazu und es entstand die "1. Flensburger Fliesenausstellung", die bis 1964 immer wieder modernisiert wurde.

Die schlechte Wirtschaftslage nach dem ersten Weltkrieg und der Verlust des gesamten Absatzmarktes in Nordschleswig nach der Volksabstimmung von 1920 brachte die Firma in ernste Schwierigkeiten. Nach dem Tod von Jacob Sönnichsen übernahm der bisherige Prokurist Behrend Möller das Unternehmen. Auch er hatte keine Nachkommen, so dass nach seinem Tod 1945 sein Prokurist Hans Jepsen den Betrieb übernahm.

Jepsen war bereits 1922 als Lehrling in das Unternehmen eingetreten und hatte in den 30er Jahren zusammen mit Behrend Möller den Grundstein für die heutige Bedeutung des Betriebes gelegt. Über gute Kundenkontakte, die überwiegend in Gastwirtschaften auf dem Lande sowie in der Flensburger Fördebrücke, genannt "Filiale", gepflegt wurden, entwickelte sich die Firma zu einem der Marktführer im Flensburger Raum. Auf dem Lagerplatz am Strandweg, dem heutigen Gelände der Stadtwerke, betrieb die Firma einen Kalkbrennofen, in dem Faxöer Stück-Kalk, der per Schiff nach Flensburg kam, gebrannt wurde. Anschließend lieferte man den gebrannten Kalk an die Baustellen, wo er "gelöscht" und eingesumpft wurde. Das war der Grundstoff für die Mörtelherstellung. Außerdem betrieb man mit drei anderen Firmen zusammen die "Nordischen Kalk- und Mörtelwerke". Die Gesellschafter Brook und Co., Sonderburg, Christensen, Hadersleben, Cimbria, Apenrade und Jacob Sönnichsen, Flensburg, vertrieben den Mörtel jeweils in ihren Einzugsgebieten.

In den Jahren 1953 bis 1960 existierte die Firma "Arge Silozement Nord", dessen Gesellschafter die Firmen Schröder, Heide, Söhrn, Schleswig, GW Müller, Flensburg, sowie Jacob Sönnichsen waren. Die Arge versorgte mit zwei Silozügen und 15 Baustellensilos die meisten Großbaustellen in Schleswig-Holstein. Der Bau der Nordstraße von Flensburg nach Kappeln war damals einer der größten Aufträge. Eine weitere Beteiligung bestand zusammen mit Hans Vith an der Firma Chr. Schwennsen, einer der ältesten Baustoffhandlungen in Flensburg. Nach dem Tod von Hans Vith gingen alle Anteile auf Jacob Sönnichsen über. Nach dem Auslaufen der Pachtverträge in der Neustadt wurde die Firma Chr. Schwennsen nach Harrislee verlegt und ging 1979 in der Firma Jacob Sönnichsen auf. 1959 trat Boy Meesenburg als Einzelprokurist in die Firma ein.

1964 wurde eine eigene Einkaufskooperation, die Baustoff-Union-Nord, zusammen mit den Firmen Söhrn in Schleswig, Zerssen in Rendsburg und Schröder in Heide gegründet. Später kamen noch die Firmen Lüders und Hinz in Lübeck (spätere BHU) und die Firma Möller und Förster aus Hamburg dazu. Nach über 25 Jahren erfolgreicher Arbeit wurde die Kooperation 1990 aufgelöst und die Firma Jacob Sönnichsen wurde 1992 Gesellschafter der Interpares, der heutigen Eurobaustoff Handelsgesellschaft mbH & Co. KG. Der Firmensitz wurde 1964 von Norderhofenden 18 zum heutigen Sitz "Am Industriehafen" verlegt. Dorthin war schon 1961 das Lager vom Strandweg übergesiedelt. In drei weiteren Bauabschnitten, letztmalig 2007, wurde hier der Firmensitz ausgebaut.

1988 tratt Boy Meesenburg jun. als Kommanditist in das Unternehmen ein und wurde 1992 persönlich haftender Gesellschafter. Nach der Wiedervereinigung entstand 1990 in Kemnitz bei Greifswald die erste Niederlassung in Mecklenburg-Vorpommern. Es folgten bald Neubrandenburg, Kölpinsee/Usedom und Neustrelitz. Der Standort Kemnitz wurde 1996 nach Greifswald verlegt, wo erstmalig auf eigenem Grund neu gebaut wurde. Kurz darauf zogen auch die Mitarbeiter in Neustrelitz, Kölpinsee und Neubrandenburg in Neubauten auf eigenem Gelände um. Als letzter Standort kam Pasewalk im Jahr 2007 zur JC-Familie dazu.

Der konsequente Ausbau der Marke Jacob Cement Baustoffe wurde ab 1992 betrieben. Es folgten 1996 die Markenlinien CARRO Fliesenmarkt mit heute fünf Standorten und im Jahr 2001 mit dem Kauf der Baustoff Handels Union die Markenlinie BHU BAUSTOFFE mit fünf Standorten in Lübeck, Ribnitz-Damgarten, Born, Neuruppin und Schwerin. Die Marke BHU BAUSTOFFE wird jedoch zu Gunsten der Marke JACOB CEMENT BAUSTOFFE aufgegeben. Ebenfalls im Jahre 2001 fand die Umwandlung des Unternehmens in die Rechtsform einer Aktiengesellschaft statt. Einziger Aktionär ist Boy Meesenburg, der damit das Unternehmen in der Tradition eines mittelständischen Familienunternehmens führt. Der Vorstand der AG wird gebildet von Boy Meesenburg, Sven Neumann, Sven Reichelt und Frank Kepp. Der Aufsichtsrat wird gebildet von Martin Meesenburg (Vorsitz), Gerd Pontius und Norbert Erichsen.

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