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JACOB CEMENT CUP

Handball-Fans aufgepasst!

Seit vielen Jahren treten verschiedene Handball-Mannschaften aus der ersten bis vierten Liga beim JACOB CEMENT CUP gegeneinander an und kämpfen um den begehrten Ziegelstein-Pokal. In Flensburg hat sich diese Veranstaltung bereits als traditionelles Saisonerföffnungsspiel der SG Flensburg-Handewitt etabliert. Nach und nach wurde der CUP an weiteren Standorten eingeführt und wird mittlerweile neben Flensburg auch auf Usedom, in Lübeck und in Neubrandenburg ausgetragen. Denn auch dort gibt es tolle Mannschaften und viele Handballfans, die unsere sportliche Begeisterung teilen.

Seit vielen Jahren treten verschiedene Handball-Mannschaften aus der ersten bis vierten Liga beim JACOB CEMENT CUP gegeneinander an und kämpfen um den begehrten Ziegelstein-Pokal. In Flensburg hat sich diese Veranstaltung bereits als traditionelles Saisonerföffnungsspiel der SG Flensburg-Handewitt etabliert. Nach und nach wurde der CUP an weiteren Standorten eingeführt und wird mittlerweile neben Flensburg auch auf Usedom, in Lübeck und in Neubrandenburg ausgetragen. Denn auch dort gibt es tolle Mannschaften und viele Handballfans, die unsere sportliche Begeisterung teilen.

Jacob-Cement-Cup 2016: Flensburg feiert Elf-Tore-Sieg gegen Kiel

Petar Djordjic erzielte sechs Tore gegen den THW Kiel

Die SG Flensburg-Handewitt hat den Jacob-Cement-Cup für sich entschieden. Im Nordderby besiegte der Gastgeber den THW Kiel deutlich mit 41:30 (19:13). Während den Kielern das Fehlen der Olympia-Fahrer anzumerken war, präsentierte sich Flensburg seinen Fans spielerisch stark und hatte in Kevin Møller den besseren Torwart für sich. Beste Werfer waren Holger Glandorf (9) und Nikola Bilyk (8).

Die SG Flensburg-Handewitt erwischte den besseren Start und lag nach zwei schnellen Treffern von Petar Djordjic und Johannes Krüger mit 2:0 (1.) in Front. Die Flensburger - trotz des schwedischen Ausscheidens weiterhin ohne alle Olympia-Fahrer - begann mit Kevin Møller im Tor und Jacob Heinl am Kreis, während Krüger nach seinem acht Treffern in Kolding auf Linksaußen beginne durfte. Auch die Aufstellung des THW Kiel wies olympiabedingt personelle Lücken auf - Tom Landgraf hütete das Tor, während Sebastian Firnhaber am Kreis auflief und Neuzugang Nikola Bilyk im linken Rückraum stand.

Während die SG mit einem starken Müller als Rückhalt die abwesenden Spieler gut zu ersetzen wusste, fehlte beim THW Kiel die Durchschlagskraft aus dem Rückraum. Die ersten drei THW-Treffer gingen alle auf das Konto von Dener Jaanimaa, der in der 9. Spielminute das 3:6 aus Kieler Sicht erzielte. Ansonsten fanden die Gäste kaum ein Mittel gegen die aggressive Flensburger Deckung um den Mittelblock aus Urgestein Heinl und Anders Zachariassen.

In der Defensive fehlte dem THW zudem die Konsequenz gegen den Flensburger Rückraum, sodass sich sowohl Holger Glandorf als auch Djordjic in die Torschützenliste eintragen konnte. Gingen die Kieler doch mal raus, landete der Ball am Kreis - und sowohl Heinl als auch später Zachariassen ließen sich nicht lange bitten. Zudem nutzte die SG die Kieler Ballverluste, um ihr Tempospiel aufzuziehen. So setzte sich die SG über 8:3 (12.) auf 11:5 (18.) ab.

Mit Møller hatte die SG des Weiteren den stärkeren Keeper auf ihrer Seite. Zwar parierte Landgraf einen Siebenmeter von Johannes Krüger und Bogdan Radivojevic setzte seinen Strafwurf am Tor vorbei, doch insgesamt fehlte dem THW der sichere Rückhalt.

Daran änderte auch der Torwartwechsel nach einer Auszeit in der 12. Minute nichts - Aushilfskeeper Svebor Crnojevic agierte nicht viel glücklicher, sodass das THW-Duo nicht an die Leistung von Møller anknüpfen konnte. Der Däne fing gegen Ende der ersten Halbzeit gar einen Wurf von Blazenko Lackovic.

Nach einer Viertelstunde wechselte auch Vranjes erstmals und brachte Neuzugang Ivan Horvat, der sich kurz darauf bereits in die Torschützenliste eintragen konnte - zuerst traf er von der Siebenmeterlinie gegen Landgraf, dann legte er aus dem Rückraum das 15:9 (25.) nach. Doch auch der THW hatte nun immer wieder schöne Aktionen - gerade über den Kreis: Firnhaber verwandelte zunächst einen Ball sicher, bevor er im folgenden Angriff einen Siebenmeter herausholte, den Ekberg einnetzte.

Die Kieler Tore fielen jedoch selten so leicht wie durch den eingewechselten Marko Vujin, der erst zum 13:9 (23.) und kurz darauf zum 15:10 (26.) traf. Flensburg zeigte sich da deutlich effektiver und konnten ihren Vorsprung so ausbauen. Horvat bediente Zachariassen, der auf 17:11 (28.) erhöhte. Der letzte Treffer vor der Pause ging auf das Konto von Toms Lielais, der zum Halbzeitstand von 19:13 traf.

Nach Wiederanpfiff begegneten sich die beiden Mannschaften auf Augenhöhe, sodass die Differenz zunächst gleich blieb. Besonders Nikola Bilyk konnte auf Seiten der Kieler auf sich aufmerksam machen - drei THW-Treffer nacheinander gingen auf das Konto des jungen Österreichers, der damit auf 18:24 (36.) verkürzte. Die Flensburger hielten mit ihren Toren jedoch gegen und behaupteten so ihren Vorsprung - Glandorf traf unbedrängt aus dem Rückraum zum 29:21 (43.).

Sowohl Ljubomir Vranjes als auch Alfred Gislason wechselten nun durch und probierten verschiedene Aufstellungen aus. Bei Flensburg kam so neben Krüger auch Youngster Marlon Runow zu seinem ersten Treffer - er erzielte das 31:22 (44.). Radivojevic baute die Führung mit einem Doppelpack auf 33:22 (46.) aus. Bei einem Siebenmeter wechselte Vranjes auch im Tor - und Andreas Meyer parierte erst einen Siebenmeter gegen Ekberg und gleich darauf eine weitere Kieler Chance. Hampus Wanne nutzte den Ballgewinn, um per Gegenstoß auf 35:22 (48.) zu erhöhen.

Trotz des deutlichen Vorsprunges ließ Flensburg nicht locker und konnte den Vorsprung so halten. Doch auch die Kieler, bei denen Nachwuchsmann Alexander Williams viel Spielzeit bekam, konnten nun wiederholt treffen. So bot sich den Zuschauern eine muntere Schlussphase, wobei am Ende ein 41:30-Erfolg für die SG stand.

JACOB CEMENT CUP 2016 in Neubrandenburg

Webasto ARENA, Neubrandenburg
Binsenwerder Straße 2, 17033 Neubrandenburg

  • Einlass ab 10:00 Uhr
  • 10:45 Uhr Begrüßung
  • 11:00 Uhr Anpfiff

Die Mannschaften:

  • SV Fortuna ´50 Neubrandenburg (4. Liga)
  • HSV Insel Usedom (4. Liga)
  • Stavenhagener SV von 1893 (5. Liga)
  • VFV Spandau (5. Liga)

ca. 14:30 Uhr
Einlagenspiel 1. Frauenmannschaft vom SV Fortuna ´50 (4. Liga)


ca. 17:15 Uhr
Siegerehrung mit Übergabe der Pokale und Preise.

Tickets: 5,00 Euro
Ermäßigt: 2,00 Euro (Schüler, Studenten, Azubis, Rentner)

Freien Eintritt für:
Kinder unter 10 Jahren
Besitzer von Dauerkarten

JACOB CEMENT CUP 2016 auf der Insel Usedom

Pommernhalle, Ahlbeck

Anpfiff 15:00 Uhr

Einlass ab 14:00 Uhr

  • 14:45 Uhr Eröffnung
  • 15:00 Uhr HSV Insel Usedom : SV Fortuna ´50 Neubrandenburg
  • 16:15 Uhr Stralsunder HV : Pogon Stettin
  • 17:45 Uhr Spiel um Platz 3
  • 19:00 Uhr Finale

Im Anschluss:

Siegerehrung und Übergabe der Pokale
Tickets: 5,00 Euro

Freien Eintritt für:
Jugendliche unter 16 Jahren
(Dauerkarten haben keine Gültigkeit)

JACOB CEMENT CUP 2016 in Lübeck - Spielbericht

 

Am Sonntag, 24. Januar stand in der Lübecker Hansehalle der 4. Jacob-Cement-Cup auf dem Programm. Die Mischung aus Top-Teams und Mannschaften aus der Region hat sich bewährt und so strömten über 1.000 Leute in die Halle um sich fast sechs Stunden Handball anzuschauen. Nachdem im letzten Jahr der HC Empor Rostock die Trophähe gewann, konnte sich der VfL Bad Schwartau im heutigen Finale gegen Rostock mit einer Revanche den Turniersieg sichern.

Vorrunde:

TuS Lübeck – MTV Lübeck: 20:16 (10:9)
Im ersten Spiel des Turniers bahnte sich gleich eine Überraschung an. Landesligist MTV hielt die Partie lange offen und ging nur mit einem knappen Rückstand in die Mini-Pause. Auch in den zweiten 15 Minuten konnte der TuS 93 seiner Favoritenrolle selten gerecht werden und kam erst kurz vor dem Ende zu einem Vier-Tore-Erfolg.

ATSV Stockelsdorf – Mecklenburger Stiere: 10:14 (5:9)
In einer Partie mit wenig Toren behielt der Drittligist aus Schwerin gegen den ATSV erwartungsgemäß die Oberhand. Ariel Panzer feierte bei den Stieren in der zweiten Halbzeit sein Hansehallen-Comeback und musste nach dem Spiel fleißig Autogramme schreiben.

MTV Lübeck – HC Empor Rostock: 5:22 (2:10)
Das dritte Spiel des Cups sollte dem Klassenunterschied (Landesliga gegen zweite Liga) gerecht werden und so siegte Empor gegen tapfere Lübecker am Ende recht deutlich. Jedes MTV-Tor und jede Parade wurden von den Zuschauern aber mit viel Beifall gefeiert und so präsentierte sich das Team von Peter Kasza sehr ordentlich.

Mecklenburger Stiere – VfL Bad Schwartau: 8:21 (4:14)
Überraschend deutlich kam der VfL zu seinem ersten Turnier-Erfolg. Torge Greve schickte pro Halbzeit jeweils eine andere Mannschaft auf das Spielfeld und gab so jedem seiner Spieler Einsatzzeiten.

TuS Lübeck – HC Empor Rostock: 13:22 (7:13)
Der Oberligist zeigte gegen Empor eine spielerisch tolle Leistung. Vor allem in Hälfte eins erzielte der TuS viele schöne Tore und sorgte für Begeisterung auf den gut besetzten Rängen. Das sich der Bundesligist am Ende doch durch setzte war am Ende nicht mehr wichtig.

VfL Bad Schwartau – ATSV Stockelsdorf: 19:12 (11:6)
Im letzten Spiel der Gruppenphase gab es erneut keine Überraschung zu sehen. Die Schwartauer hatten gegen Stodo die Nase vorn, schonten sich aber für das anstehende Finale gegen den HC Empor Rostock.

Gruppe A
1.HC Empor Rostock 4:0 Punkte
2.TuS Lübeck 2:2 Punkte
3.MTV Lübeck 0:4 Punkte

Gruppe B
1.VfL Bad Schwartau 4:0 Punkte
2.Mecklenburger Stiere 2:2 Punkte
3.ATSV Stockelsdorf 0:4 Punkte

Finale

VfL Bad Schwartau – HC Empor Rostock: 23:15 (11:9)
In der Neuauflage des Endspiels aus dem letzten Jahr sollte dieses mal der Lokalmatator das bessere Ende für sich haben. Sehr souverän besiegte das Team von Torge Greve den Ligakonkurrenten und sammelte so am Ende völlig verdient den Pokal ein.

Auszeichnungen:

Auffälligster Spieler: Antonio Metzner (VfL Bad Schwartau)
Bestes Amateur-Team: TuS Lübeck
Bester Torhüter: Timo Landt (TuS Lübeck)
Bester Torschütze: Rene Gruszka (Empor Rostock)

 

 

Rekordkulisse bei der 14. Auflage des Jacob Cement Cup – SG siegt 23:20

Das hat schon wieder Spaß gebracht. Die SG Flensburg-Handewitt hat auch die 14. Auflage des Jacob Cement Cups gewonnen und schlug am Abend den dänischen Erstligisten Mors-Thy Handball mit 23:20 (12:12). Und das vor der Turnier-Rekordkulisse von 5037 Zuschauern. „Schon während wir uns warmmachten, waren überall Zuschauer“, staunte SG Neuzugang Rasmus Lauge. „Eine volle Halle bei einem Trainingsspiel – das ist schon beeindruckend.“

Die Spieler hatten sich nochmals warmen Applaus und volle Ränge verdient. „Hier ist er, der deutsche Pokalsieger“, hieß es während der obligatorischen Einlauf-Zeremonie. Tobias Karlsson rannte an der Spitze in die „Hölle Nord“ ein und nahm später den Ziegelstein-Pokal entgegen, aus der Abwehrarbeit hielt sich der Kapitän aber noch heraus. Dafür bildeten zunächst Henrik Toft Hansen und Jim Gottfridsson den Mittelblock. Eine ganz neue Kombination! Im Rückraum ebenfalls ein neues Bild: Johan Jakobsson, Jim Gottfridsson und Kentin Mahé. Den ersten Streich des Tages glückte aber Mors-Thy in Person von Allan Toft Hansen. Sein größerer Bruder Henrik antwortete für die SG postwendend vom Kreis.

Dann kamen die anderen Positionen verstärkt zum Zuge. Und die ersten Gegenstöße rollten: Bogdan Radivojevic vollendete energisch zum 4:2. Doch es ist noch Vorbereitung, eine Fehlerlosigkeit war nicht zu erwarten. Der dänische Erstligist muckte auf, führte plötzlich mit 4:5. Kentin Mahé tanzte durch die Abwehr, da stand Thomas Mogensen von der Bank auf: Schichtwechsel! Nun war der dänische Routinier an der Reihe. Und auch Holger Glandorf eroberte die Platte. Sein erster Heimauftrott seit Dezember! Beim 10:9 manövrierte er sich mit viel Energie durch die offensive Thy-Abwehr. So wie man den Linkshänder kennt.

In der SG Deckung hatten nun Anders Zachariassen und Rasmus Lauge das Sagen. Der Probe-Betrieb zeigte Hochkonjunktur. Die handballhungrigen Zuschauer hofften dennoch auf einen Sieg. Doch das war alles andere als eine Selbstverständlichkeit, der dänische Erstligist ging mehrfach in Führung und deckte sehr aggressiv. Rasmus Lauge konnte zumindest den 12:12-Gleichstand herstellen. Den Rest hob man sich für den zweiten Durchgang auf. Rasmus Lauge legte schnell nach, Hampus Wanne wirbelte auf Linksaußen, und der eingewechselte Keeper Kevin Møller untermauerte seine Ansprüche auf den Siebenmeter-Thron. Als Thomas Mogensen seinen „Turbo“ auspackte, hieß es bereits 16:13.

Die Akteure von Mors-Thy buhlten aber weiterhin um den Jacob Cement Cup, zumal sie mit Dane Sijan im Kasten einen starken Rückhalt im Kasten hatten, der beim 17:16 einen Siebenmeter von Anders Eggert parierte und später zum „auffälligsten Spieler“ gekürt wurde. Eine Minute später, beim nächsten Versuch, machte es Anders Eggert wieder besser. Mit seinem fünften Strafwurf ergatterte er sich die Torjäger-Krone. Den meisten Szenen-Applaus erntete in dieser Phase allerdings der Mann im SG Gehäuse: Kevin Møller war verdammt gut in Form und an diesem Abend eine ganz wichtige Trumpfkarte für sein Team. Vorne mangelte es noch in der Chancen-Verwertung. Doch das „Geschoss“ von Petar Djordjic saß: 21:17 – die SG ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. „Vorbereitungsspiel“, zog SG Trainer Ljubomir Vranjes seine eigene Bilanz, während die Körper und Köpfe seiner Spieler ein freies Wochenende verdient haben.

SG Flensburg-Handewitt – Mors-Thy Handball  23:20 (12:12)

SG Flensburg-Handewitt: Andersson (bis 30., 6 Paraden), Møller (ab 31., 13/2 Paraden) – Eggert (5/5), Glandorf (2), Mogensen (2), Svan, Wanne (2), Djordjic (1), Jakobsson (1), Zachariassen (1), Toft Hansen (2), Gottfridsson (1), Lauge (2), Mahé (1), Radivojevic (3)

Mors-Thy Handball: Sijan (16 Paraden), N. Pedersen (1/1 Parade) – Nielsen (1), Toft Hansen (2), Cichosz (4), Jonsson (2), Sommer, Porup, Ellebæk (4/3), Mørk (1), Olafsson (3), Søby (3), Tilsted

Schiedsrichter: Baganz/Donat (Kellinghusen/Kaltenkirchen); Zeitstrafen: 2:14 Minuten (Glandorf 2 – Søby 6, Cichosz 2, Sommer 2, Porup 2, Mørk 2); Rote Karte: Søby (45., dritte Hinausstellung); Siebenmeter: 7/5:6/3 (Wanne scheitert an Pedersen, Eggert an Sijan – Møller hält gegen Ellebæk und Nielsen, Ellebæk trifft die Latte); Zuschauer: 5037

Spielverlauf: 0:1 (1.), 2:1 (4.), 4:2 (6.), 4:5 (12.), 6:5 (13.), 6:7 (16.), 7:8 (17.), 9:8 (20.), 10:9 (21.), 10:11 (24.), 11:12 (28.) –12:13 (32.), 16:13 (39.), 17:14 (42.), 17:16 (44.), 19:17 (50.), 22:17 (54.), 23:18 (58.)

Dessau-Roßlauer HV triumphiert beim Jacob-Cement-Cup

Nach drei spannenden Begegnungen über jeweils 40 Spielminuten konnten die Spieler vom Dessau-Roßlauer HV den Siegerpreis des Jacob-Cement-Cups aus den Händen von Edward Schakau, Filialleiter Greifswald, in Empfang nehmen. Die teilnehmenden drei Mannschaften, allesamt ab August in der 3. Bundesliga / Nord spielend, bestritten das Turnier aus dem vollen Trainingsprogramm heraus, bei dem die Athletik bisher den Vorrang hatte.

Im Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber HSV Insel Usedom und dem DHK Flensborg liefen die Usedomer zumeist einem Rückstand hinterher. Nach dem Halbzeitergebnis von 11:14, kam das Team nur einmal bis auf 15:16 heran. Mehrere erfolgversprechende Abschlüsse von Pristas waren zu hoch angesetzt, das Abwehrverhalten des noch nicht eingespielten Teams funktionierte nicht. „Wir haben alle Spieler eingesetzt, dazu auch den B- Jugendspieler Patrick Schmidt, da war noch keine Harmonie zu erwarten, wirkten die Spieler noch relativ fest“, so Co-Trainer Jens Erdmann. So stand am Ende eine 17:22 Niederlage auf dem Spielprotokoll.

Anschließend gab es zwischen dem Dessau-Roßlauer HV und Flensborg ein 22:16. Dabei hatte es bei Halbzeit noch 11:11 gestanden. „Mit der ersten Halbzeit war ich gar nicht zufrieden, da hat uns das nötige Tempo gefehlt. Auf alle Fälle bietet das Turnier eine tolle Möglichkeit nach der kräftezehrenden Trainingsarbeit in Zinnowitz, Spielpraxis zu bekommen“, so Trainer Uwe Jungandreas. Vom Team Dessau/Roßlau. Vor dem letzten Spiel gegen den Gastgeber verordnete er seinen Jungs aus Sachsen/Anhalt mehr Angriffspower. Dabei ist die Mannschaft mit fünf Neuzugängen recht gut aufgestellt, jede Position nahezu doppelt besetzt.

Aber auch die Gastgeber, von gut 150 Zuschauern unterstützt, wollten im zweiten Spiel gegen Dessau/Roßlauer SV noch eine Leistungssteigerung erzielen. „Wir haben schon noch Steigerungsbedarf“, so Patrick Glende vor Spielbeginn. Die erste Halbzeit war dabei der beste Auftritt der Jungs von Trainer Pjotr Frelek. Nun fast in stärkster Besetzung spielend wurde zunächst eine 4:2 Führung erzielt, gefiel Neuzugang Wojciech Zydron mit schönen Aktionen auf der linken Seite, konnte als bester Torschütze alle Strafwürfe mittels Heber und platzierter Würfe im gegnerischen Kasten unterbringen. Erst nach dem 5:5 Halbzeitstand enteilten die Gäste im zweiten Abschnitt und konnten am Ende einen 16:13 Erfolg feiern. So mussten die Gastgeber nach zwei Niederlagen mit Platz drei zufrieden sein.

Auch der Spielertrainer der Flensborger, Mathias Hinrichsen war mit der ersten Standortbestimmung recht zufrieden, gab es bei der ersten echten Balleinheit aber doch einige angeschlagene Spieler zu registrieren. Zum besten Torwart wurde Phil Döhler vom Team Dessau/Roßlau, zum besten Spieler Sjören Tolle von DHK Flensborg gewählt.

Für den HSV spielten: Petersen, Lugosz – Müller (1), Frelek, Fink (3), Leow (3), Schmidt Philipp, Schmidt Patrick, Wicht (2), Glende (3), Pristas, Kisinki (2), Wolski (4), Zydron (12).

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